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Hier finden Sie das Material der Pressemitteilung der Deutschen Biotechnologietage 2011:

26.05.2011 - Nationales Biotechnologie-Treffen mit Rekordbeteiligung

Mehr als 600 Teilnehmer aus allen Bereichen der Biotechnologie tauschten sich am 25. und 26. Mai in München über die aktuellen Themen der Branche aus. In insgesamt 13 Symposien und Plenarveranstaltungen wurden unter anderem Trends und Lösungsansätze zu derzeitigen Herausforderungen sowie Einsichten aus laufenden Projekten dieses innovativen Industriesektors diskutiert. Darüber hinaus boten die Biotechnologietage den Rahmen für die Prämierung des „Innovationspreises der BioRegionen“ sowie der vom Bundesforschungsministeriums (BMBF) ausgelobten “Gründungsoffensive Biotechnologie” (GO-Bio). Der Staatssekretär im BMBF, Georg Schütte, erklärte, dass die Bundesregierung große Hoffnung in die Biotechnologie setze. Sie sei Impulsgeber und Voraussetzung der Bioökonomie und damit Garant für Deutschlands Zukunftsfähigkeit. Eine Ausstellung mit rund 40 Ständen diente als zentraler Ort für den persönlichen Austausch.

München, 26. Mai 2011 – Die zweite Ausgabe des nationalen Forums der gesamten deutschen Biotechnologie-Industrie – gemeinsam vom Arbeitskreis der Deutschen Bioregionen und dem nationalen Branchenverband BIO Deutschland organisiert – war in München ein voller Erfolg. Gastgeber in Bayerns Hauptstadt war der Münchner Biotech-Cluster, koordiniert von der BioM GmbH.

Das Forum wurde intensiv dazu genutzt, sich auf nationaler Ebene auszutauschen. Das Themenspektrum reichte von den neuen Erkenntnissen in der personalisierten Medizin und deren Umsetzbarkeit und der Einsetzbarkeit moderner molekularbiologischer Methoden in der Pflanzenzucht über die Rolle biotechnischer Verfahren bei der Ernährung bis hin zu neuen Therapieansätzen. Darüber hinaus standen im Fokus der in Symposien und Podien diskutierten Inhalte die Internationalisierungstrends der Branche – vor allem in Richtung „Emerging Markets“ -, alternative Finanzierungswege für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie die regulatorischen Herausforderungen bei der Einführung neuer Medikamente.

Horst Domdey, Geschäftsführer der BioM, stellte fest: „Die Biotechnologietage sind das Branchentreffen mit zunehmend familiärem Charakter. Der Münchner Flair hat es allen Teilnehmern auch leicht gemacht, sich wohlzufühlen.“

Viola Bronsema, Geschäftsführerin von BIO Deutschland, ergänzte: “Der große Zuspruch der Teilnehmer bestätigt unsere Programmgestaltung. Der ständige Innovationsnachschub in der Branche erfordert ein regelmäßiges Forum, das uns mit allen relevanten Akteuren aus Politik, Verwaltungen, den Finanzierungs- und Patenteinrichtungen zusammenbringt.“

Die Biotechnologietage werden - wiederum mit Unterstützung des BMBF - im kommenden Jahr am 9. und 10. Mai in Frankfurt/Main stattfinden.

Kompletter Text der Pressemitteilung zum Download - Abdruck honorarfrei, Beleg erbeten

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Foto der Veranstaltung zum Download - Abdruck honorarfrei, Beleg erbeten

Hier finden Sie das Material der Abschlusspressemitteilung der Deutschen Biotechnologietage 2010:

23.04.2010 - Erfolgreicher Auftakt für die Deutschen Biotechnologietage

Mit knapp 600 Teilnehmern, die am 21. und 22. April in Berlin in 16 Symposien und drei Plenarveranstaltungen über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in allen Bereichen der Biotechnologie diskutierten, wurden die Erwartungen der Veranstalter weit übertroffen.

Berlin, 23. April 2010 -- Die Deutschen Biotechnologietage wurden in diesem Jahr erstmals gemeinsam vom Arbeitskreis der Deutschen Bioregionen und der BIO Deutschland als nationales Forum für die gesamte deutsche Biotech-Branche ausgerichtet. Gastgeber in Berlin war BioTOP Berlin-Brandenburg.

Die Stimmung an den beiden Tagen war ausgezeichnet. Es wurde sehr deutlich, dass die Branche ein solches Forum braucht und nutzt. Daher ist es erfreulich, dass die Fortsetzung der Deutschen Biotechnologietage gesichert ist. Sie werden mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von 2011 bis 2014 in München, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart stattfinden.

Der Erfolg der Deutschen Biotechnologietage 2010 ist auch der sehr guten Mischung der Teilnehmer zu verdanken. Es waren nicht nur Vertreter der roten, grünen und weißen Biotech-Industrie nach Berlin gekommen. Auch die großen Pharma- und Chemieunternehmen und die Wissenschaft waren ausgezeichnet vertreten. Die Politik zeigte großes Interesse an der Branche. Mit Dr. Georg Schütte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stefan Kapferer vom Bundesministerium für Gesundheit und Hans-Joachim Otto vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie kamen Staatssekretäre aus drei für die Biotech-Branche relevanten politischen Ressorts, um über die Zukunft der Biotechnologie in Deutschland mitzudiskutieren.

Das letzte Wort blieb Prof. Horst Domdey, Geschäftsführer der Münchner Bioregion BioM und Gastgeber der nächsten Biotechnologietage vorbehalten. Sein Fazit: „Das Programm war so gut, dass man es nicht BioTOPpen kann.“ Man werde aber „mit BioM-sigkeit“ an einer Neuauflage arbeiten.

Die Deutschen Biotechnologietage 2011 finden voraussichtlich am 25. und 26. Mai 2011 in München statt.

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Ein Bild in druckfähiger Qualität zum Download.

Hier finden Sie das Material der Pressekonferenz zu den Deutschen Biotechnologietagen 2010:

21.04.2010 - Biotech-Branche überrascht mit guten Zahlen

Mehr Arbeitsplätze, mehr Produkte, aber Handlungsbedarf bei der Finanzierung

Berlin, 21. April 2010 -- Die deutsche Biotechnologie-Branche hat die Finanz- und Wirtschaftskrise bislang nahezu unbeschadet überstanden – das ist die Kernbotschaft der Branchenexperten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) / biotechnologie.de und der Beratungsgesellschaft Ernst & Young, die heute anlässlich der Deutschen Biotechnologietage 2010 in Berlin auf einer Pressekonferenz gemeinsam die neuesten Eckdaten der Branche vorgestellt haben. Dennoch verbleiben Defizite vor allem bei der Risikokapitalfinanzierung, unter denen in erster Linie Gründer und junge Unternehmen zu leiden haben.

Nach Angaben der Firmenumfrage von biotechnologie.de, die nach internationalen Kriterien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Auftrag des BMBF erhoben wurde, ist die Branche offenbar gestärkt aus der Krise gegangen. So ist die Zahl der in der kommerziellen Biotechnologie beschäftigen Mitarbeiter im Jahr 2009 zum ersten Mal über die Marke von 30.000 gesprungen und liegt nun bei 31.600 (+5% gegenüber 2008). Beim Umsatz konnten die Unternehmen auch auf dem Höhepunkt der Krise den Kurs halten und wie im Vorjahr 2,2 Mrd. Euro erwirtschaften. Auch die Forschungs- und Entwicklungsausgaben blieben 2009 mit 1,1 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Diese anhaltend hohen Investitionen der 531 Biotechnologie-Unternehmen in Deutschland zeigen zudem Wirkung: Im Jahr 2009 ist die Pipeline an Medikamentenkandidaten weiter gewachsen und auch für andere Branchen wird die Biotechnologie immer wichtiger, beispielsweise für die Chemie-Industrie, heißt es in der BMBF-Studie. Weitere Daten zeigen, dass die Marktkapitalisierung der börsennotierten Unternehmen 2009 sogar deutlich angestiegen ist, während die Verluste klar reduziert werden konnten. Einzig die Verfügbarkeit von Risikokapital hat 2009 nochmals spürbar abgenommen.

„Die Firmen haben in der Krise neue Arbeitsplätze geschaffen, so dass inzwischen mehr Menschen denn je in der kommerziellen Biotechnologie beschäftigt sind. Das unterstreicht, wie wichtig innovative Technologien als Wachstumsmotor für den Standort Deutschland sind“, kommentierte Dr. Georg Schütte, Staatsekretär im BMBF. Diese positive Entwicklung will das BMBF künftig weiter stärken. „In den nächsten Jahren wollen wir die Biotechnologie als Eckpfeiler einer wissensbasierten Bioökonomie in Deutschland ausbauen“, sagte Schütte.

Siegfried Bialojan, Leiter des Europäischen Life Science Center bei Ernst & Young in Mannheim bestätigte die Aussagen des BMBF zum robusten Stand der Biotechnologie in Deutschland. „Unsere tiefer gehenden Analysen liefern entsprechende Erklärungen“, sagte er. „Trotz anhaltender Finanzierungsschwäche können die Unternehmen vor allem durch Anpassungen ihrer Geschäftsmodelle sowie ihres Transaktionsverhaltens alternative Finanzierungsquellen identifizieren und vorhandenes Kapital effizient nutzen. Damit kommt die Produktentwicklung deutlich voran und kann weiter Vertrauen bei Pharmapartnern ausbauen.“

„Deutschland bietet für die Biotechnologie viele sehr gute Bedingungen“, sagte Peer Schatz, Vorstandsvorsitzender von QIAGEN. „Wir verfügen über ausgeprägte Innovationskraft, eine Forschung auf Weltniveau und eine leistungsfähige Infrastruktur. Wollen wir die enormen Entwicklungschancen dieser Spitzentechnologie stärker nutzen und damit auch ihre erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Potenziale, so brauchen wir neben der öffentlichen Förderung von unternehmerischem Handeln auch eine höhere Risikobereitschaft bei der Kommerzialisierung neu gewonnener Erkenntnisse.“

„Die Mehrzahl der deutschen Biotechnologieunternehmen zählt zum innovativen Mittelstand“, erklärte Dr. Peter Heinrich, Vorstandssprecher der BIO Deutschland e. V., „und für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit Deutschlands im internationalen Wettbewerb ist es unabdingbar, dass die nachhaltige Finanzierung dieses Sektors durch Wagniskapital erheblich erleichtert wird. Hier sehen wir nach wie vor großen politischen Handlungsbedarf, zum Beipsiel durch verbesserte steuerliche Rahmenbedingungen für Risikokapitalgeber.“

Dr. Kai Bindseil, Sprecher des Arbeitskreises der Deutschen Bioregionen, ist als Gastgeber hoch erfreut über die große Resonanz: „Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Über 600 Wissenschaftler und Industrievertreter haben sich für die Konferenz angemeldet. Wir freuen uns, dass wir mit den Deutschen Biotechnologietagen ein Forum etablieren konnten, um die zentralen Themen der Branche intensiv zu diskutieren. Es ist ein starkes Signal für die Biotech-Industrie, die ihre Bedeutung für die Innovationskraft Deutschlands kennt und ihren Wachstumskurs fortsetzt.“

Die Pressemitteilung als Word-Dokument zum Download - bei Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar.

Programm und Hintergrundinformationen der Pressekonferenz am 21.04.2010

Die Organisatoren der Deutschen Biotechnologietage 2010, die Biotechnologie-Initiative der Länder Berlin-Brandenburg, BioTOP, und der Branchenverband der Biotechnologieindustrie, BIO Deutschland e. V., haben zu einer Pressekonferenz am 21. April im Rahmen dieser zweitätigen Veranstaltung (21. und 22.04.10) in Berlin eingeladen.

Thema war die Vorstellung der neuesten Branchenanalysen mit aktuellen Kennzahlen, Entwicklungstrends und Finanzdaten.

Gesprächspartner auf dem Podium:
Dr. Kai Uwe Bindseil, Leiter BioTOP Berlin-Brandenburg
Staatssekretär im Bundesforschungsministerium Dr. Georg Schütte
Peer Schatz, Vorstandsvorsitzender Qiagen N.V.
Dr. Siegfried Bialojan, Life Science-Team Ernst & Young AG
Dr. Peter Heinrich, Vorstandssprecher BIO Deutschland e. V.

Die Präsentationen beschäftigten sich u. a. mit den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Branche und sind der Frage nachgegangen, welche neuen Spielregeln die Zukunft der Branche bestimmen werden.

Die Pressekonferenz fand statt im Konferenzzentrum „The Dahlem Cube“ des Seminaris CampusHotels Berlin.

Branchenstatistik 2010
Die komplette Branchenstatistik 2010 als PDF-Datei zum Download.


Die Präsentationen der Referenten

Präsentation Dr. Peter Heinrich, PK 210410 Berlin, als PDF zum Download.

Präsentation Dr. Siegfried Bialojan, PK 210410 Berlin, als PDF zum Download.


Der Lebenslauf der Referenten

Dr. Siegfried Bialojan, als PDF zum Download.

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Dr. Kai Uwe Bindseil, als PDF zum Download.
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Dr. Peter Heinrich, als PDF zum Download.
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Peer Schatz, als PDF zum Download.
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Dr. Georg Schütte, als PDF zum Download.
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Informationsblatt zu den Biotechnologietagen 2010

Das Informationsblatt zu den Biotechnologietagen als Word-Datein zum Download.